Mit Rivva hat Frank Westphal den Bloglesern der deutschen Blog-Landschaft ein wunderbares Tool zur Verfügung gestellt. Wer keine Lust hat sich ständig durch Massen an einzelnen Blogs zu kämpfen oder sich durch seine ganzen abonnierten Feeds zu wühlen der/die findet hier eine Art Blitzlichtsammlung der am häufigsten diskutierten Blogbeiträge.
Der NDR hat sich mal ein wenig mit Google beschäftigt und schickt dabei die schöne Journalistin Milena auf eine tägliche Datenreise mit Worlds Searchengine Nr.1. Dabei wird gezeigt, was so neu nicht ist. Google sammelt über seine unterschiedlichen Services Daten über die Nutzer und ist so in der Lage ein nie da gewesenenes Archiv von persönlichen Daten anzulegen. Da ist die Vorratsdatenspeicherung von Vater Staat schon fast als dilletantischer Versuch zu werten.
Aber tut Google immer noch nichts böses? Schließlich wird ja nur emsig gesammelt, verknüpft, geforscht. Aber manchmal eben auch vorenthalten wenn es um politische Unkorrektheiten in der Welt geht. So sehr verständlich wie Googles Trieb nach Kontrolle ist so nötig wird es für Gegenwind zu sorgen und Alternativen zu entwickeln. Uebermorgen.com zeigt wie’s auf künstlerische Art und Weise gehen kann. Ob Theseus dazu in der Lage ist Europa vom Entwicklungskontinent in den Informationshimmel zu schiessen ist mehr als zu bezweifeln, sieht es doch so aus als wolle man allein nach alter herrschaftlicher Tradition eine kleine akademische und unternehmerische Elite (mal abgesehen von der Ausrufung eines Wettbewerbs) mit der Aufgabe betrauen.
Mit Knols, Abkürzung für Knowledge, möchte Google nun auch in der Wikipedia-Späre zeigen, was geht. Knols soll Nutzer zu Publikation und Austausch von Fachwissen bewegen. Mehrere Versionen zu einem Thema sollen anders als bei Wikipedia kontroverse Meinungen zulassen.
Im Gegensatz zu Wikipedia steht nicht nur der Artikel sondern auch der Autor des Geschriebenen im Vordergrund. Die Qualitätssicherung sollen die Nutzer (Peers) übernehmen in dem Sie kommentieren und „reviewen“. Google filtert dann wiederum durch seine Suchfunktion. Eigentlich liegt der Ansatz sehr nahe. Ich bin gespannt welches Wissen da generiert wird und wie es weiter zu verwenden ist. Man(n) und Frau werden sehen.
da die Bahn von Bonn nach Köln aufgrund eines Gasalarms kurzfristig still gelegt wurde konnte ich meine gestern abend begonnene Lektüre von „Social Software“, einem kleinen Büchlein rund um Blogs, Wiki’s und Social everythings weiter führen. Dieser kleine Schmöker ist jedem, der am dem Thema interessiert ist, ans Herz zu legen, denn hier erhält man als Leser einen sehr kompakten und einfachen Zugang zur Welt des „Social Web“ oder, Buzzwords forever, Web2.0.
nachdem ich mich nun eingehend mit Social Networking, Social Bookmarking und Communities beschäftigt habe, bin ich fest davon überzeugt, dass Profile das Zentrum des kommenden Webs darstellen werden.
Hier gibts auch gleich ein Problem: Was machen mit den ganzen Profilen und Spuren, die ich bei den Xings, Facebooks und Orkuts des Webs hinterlege. Die will ich ja nicht immer alle separat aktualisieren und womöglich auch gerne selbst verwalten.
Hier sind mir nun folgende Ansätze begegnet:
Sebastian Küpers und Dirk Olbertz sprechen mit dem „Elektrischen Reporter“ über dezentrale Netzwerke und OpenID’s.
Unsere kleinen Freunde von Google initiieren OpenSocial und wollen alle Social Networks miteinander verknüpfen und durch einen API-Standard das Entwickeln und Einsetzen von Applikationen auf unterschiedlichen Plattformen erleichtern. Das Google das Ganze nicht ganz uneigennützig betreibt und dann neben Websites und Bildern usw. auch Communities durchsucht und zielgerichtet bewirbt liegt auf der Hand.
And last but not least bin ich auf die Aktivitäten von Marco Ripanti mit Communipedia gestossen. Communipedia soll die zentrale Verwaltung von Kontakten ermöglichen. Und das wo und wann immer ich es will.
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