Der NDR hat sich mal ein wenig mit Google beschäftigt und schickt dabei die schöne Journalistin Milena auf eine tägliche Datenreise mit Worlds Searchengine Nr.1. Dabei wird gezeigt, was so neu nicht ist. Google sammelt über seine unterschiedlichen Services Daten über die Nutzer und ist so in der Lage ein nie da gewesenenes Archiv von persönlichen Daten anzulegen. Da ist die Vorratsdatenspeicherung von Vater Staat schon fast als dilletantischer Versuch zu werten.
Aber tut Google immer noch nichts böses? Schließlich wird ja nur emsig gesammelt, verknüpft, geforscht. Aber manchmal eben auch vorenthalten wenn es um politische Unkorrektheiten in der Welt geht. So sehr verständlich wie Googles Trieb nach Kontrolle ist so nötig wird es für Gegenwind zu sorgen und Alternativen zu entwickeln. Uebermorgen.com zeigt wie’s auf künstlerische Art und Weise gehen kann. Ob Theseus dazu in der Lage ist Europa vom Entwicklungskontinent in den Informationshimmel zu schiessen ist mehr als zu bezweifeln, sieht es doch so aus als wolle man allein nach alter herrschaftlicher Tradition eine kleine akademische und unternehmerische Elite (mal abgesehen von der Ausrufung eines Wettbewerbs) mit der Aufgabe betrauen.
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